TSV Holtum (Geest) Tischtennis
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Damen Fahrradtour 2009

Holtum - Bispingen - Lüneburg - Holtum

Nach 185 km, geradelt durch die wunderschöne sonnige Natur, gesund und munter ohne Regen und Pannen wieder in der Heimat gelandet:

Die diesjährige Fahrradtour wurde von Heike und Corinna durchgeplant, die Route konsequent geheim gehalten. Bis zuletzt wussten wir nicht, wohin uns die Reise führt! Es machte allen viel Spaß, zu rätseln und nach jedem durchfahrenen Ort das Ziel zu erahnen!
Am Freitag, 07.08.09 trafen wir uns bei Heike mit 8 radelnden Damen, schwer mit Gepäcktaschen bepackt bei strahlendem Sonnenschein.
Pünktlich um 10.00 Uhr ging es ab in Richtung Süderwalsede. Am Ortsausgang von Holtum erwartete uns Fritz jedoch mit einem kleinen feinen Sektfrühstück . Danke Fritze, das gab nach ca. 1,5 gefahrenen Kilomentern echt Auftrieb und Kraft!
Wir durchradelten die wunderschöne Landschaft auf Feld- und Wald- und Heidewege über Rutenmühlen und Neuenkirchen bis zum 1. Etappenziel Hotel Riekmann in Bispingen. 70 Kilometer waren am Freitag gegen 17.00 Uhr auf dem Tacho abzulesen!
Wir freuten uns auf unsere 9. Dame (Birte), die sich jedoch noch eine Hot-Stone-Massage gönnte, bevor auch sie sich dem Stress des Fahrradfahrens hingeben konnte! Nachdem wir uns mit einem kühlen Getränk belohnten, kam Birte total entspannt aus dem Wellnesstempel und wir verbrachten einen gemütlichen Abend. Bienchen stellte aus gegebenem Anlass noch eine Flasche Schampus auf den Tisch .
Am nächsten Morgen begann dann unsere unvergessliche "Mullersandtortour" :
Anfänglich ging es durch die echt wunderschöne Heidelandschaft von Bispingen über den Wilseder Berg. Danach kam jedoch "das Grauen": Als Fahrradweg ausgewiesen, mussten wir uns 10 Kilometer - gefühlte 40 km - bei ziemlicher Hitze und Staub - über Berg und Tal durch Mullersand von Hanstedt in Richtung Toppenstedt quälen. Die Gepäcktaschen wogen dabei dreifach. Aber die Holtumer Damen sind ja zäh, willensstark und nicht unterzukriegen . Mit vielen Schimpfwörtern und Drohgebärden gegenüber dem Orga-Team Heike und Corinna fanden wir jedoch wieder "halbwegs" normale Fahrradwege, in Salzhausen hielten wir dann Mittagsrast und erholten uns. Um zum 2. Etappenziel nach Lüneburg trockenen Fußes zu gelangen (dunkle Gewitterwolken waren am Himmel zu sehen), befuhren wir nachmittags dann doch lieber gut geteerte Fahrradwege. Kurz nach 17.00 Uhr erwartete uns unser "altbekanntes" Quartier in Lüneburg, das "Tulpenhotel" (Alt Lüneburger Kutscherstube). Nach einem frisch gezapften Melzer Bier sah die Welt dann wieder ganz anders aus und wir stürzten uns voller Freude ins Lüneburger sommerliche Nachtleben !
Um 6.00 Uhr jedoch klingelte in allen 4 Zimmern der ungnädige Wecker : Das Orga-Team rief zum frühen Abmarsch um 8.00 Uhr: Der Himmel war immer noch gnädig, die dunklen Wolken waren verflogen.
Um am letzten Tag nicht die 120 km radeln zu müssen, gönnten wir uns den Heide-Shuttle-Bus, der uns bis nach Schneverdingen kutschierte! Supersache für uns Heide-Touris: Fahrrad auf den Hänger und die Busfahrt kann losgehen. Von Schneverdingen aus mussten unsere durchtrainierten Beine jedoch wieder die Arbeit übernehmen und wir strampelten vergnügt über Hemslingen, Bellen, Wittorf, Dreßel, Sehlingen, Brammer und Deelsen gen Holtum. Pünktlich zur Kaffeezeit kamen wir - wie immer nach einem solchen Ausflug - in Jacobs Stubencafè an, wo uns ein lauschiges Plätzchen unterm Baum erwartete. Am letzten Tag hatten wir dann noch 54 km auf die bisher gefahrenen 130 gepackt.
Selbst die Wespen konnten uns das Vergnügen am "Kaffeesieren" nicht nehmen. Damit wir heute Nacht alle gut in unseren Betten schlafen können, spendierte unser Orga-Paar noch eine kühle Flasche Schampus.
Ein großes Lob an Heike und Corinna, die manchmal selbst nicht mehr wussten, wie der Weg weiter geht und ob wir den "Mullerstaub" nochmal loswerden!?'
Wir hatten nun in den drei Tagen die Landkreise Verden, Rotenburg, Soltau, Winsen und Lüneburg abgeradelt, nicht schlecht, oder?
Dabei fielen Wortfetzen, die wahrscheinlich nur Insider zum Schmunzeln bringen werden:
Mullersand, Itschap,
Lasst die kleinen Gänge drin,
nicht weit, nicht rauf, nicht schieben, nicht Muller,
kann nicht mehr, will nicht mehr,
ich schmeiß das Rad gleich in die Heide,
Ritzel ..... und vieles mehr, was jedoch logischerweise der Geheimhaltung bedarf!
Es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf die nächste Tour!
-ulli-

 

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