Am Freitag, 27.06.2008, haben wir uns bei Anja in Langwedel - EM-mäßig geschmückt und geschminkt
- getroffen und erst einmal auf eine Regenpause gewartet. Gegen Mittag ließ uns eine Wolkenlücke auf Besserung hoffen, und wir starteten gut gelaunt und bestens ausgerüstet unsere "Survival-Tour", die von Bienchen und meiner Wenigkeit ausgearbeitet worden war.
Jedoch meinte der Himmel nach 5 Minuten Fahrt, doch wieder weinen zu müssen . Wir ließen uns nicht davon abbringen und strampelten weiter gegen Wind und Regen
an
. Unsere Tour führte uns von Langwedel nach Schwarme, in Emtinghausen - Anjas Heimat - hielten wir Kaffeepause und waren sicher nicht zum letzten Mal in "Holschenböhl", eine nette Gaststätte, Torte
war nämlich sehr sehr lecker !!! Unsere Endstation für diesen Tag war der Luftkurort Bruchhausen-Vilsen. Nachdem wir den Aufstieg zum "Heiligen Berg", zum Teil schiebend, bewältigt hatten, in der Klosterschänke unseren Durst
gestillt hatten, bezogen wir unser Hotel. Die Räder kamen in die Scheune und wir präparierten uns für den Abend. Der Regen hatte aufgehört, wir Hunger und Durst! Beim "Franzosen" hatten wir einen Tisch bestellt, diese Bestellung war jedoch eigentümlicherweise dort nicht registriert. So kam dann, nicht zum ersten Mal, "Plan-B" zum Einsatz. Man bzw. Frau ist ja auf solche "Überraschungen" vorbereitet! Wir landeten beim Italiener und hatten einen tollen lustigen Abend. Auf dem Marktplatz war "Live-Musik" angesagt und wir feierten bis spät nach Mitternacht mit den Bruchhausern, die nicht ganz so zahlreich aus ihren Häusern kamen .... !? Das Beste an diesem Abend war der "Rosen-Himbeer-Likör", brhhh, schüttel, würg
!
Nachdem wir gut gefrühstückt hatten, ging die Tour bei starkem Regen und noch stärkerem Wind weiter. Ich hatte bei einem "kleinen feinen" Sturz
viel Glück, kurzzeitig musste ich auf den Namen "Martin" hören, geht ja gar nich
!!! In der Ortschaft Affinghausen waren wir dann total nass und fanden bei einem netten Kneipier Einlass, heiße Getränke taten uns gut und gegen 13.30 Uhr riss die Wolkendecke endlich auf und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Durch Albringhausen, Bassum und Bramstedt gelangten wir dann nach Syke, wo wir unserem Vereinsvorsitzenden
unsere Aufwartung machen wollten. Leider war die Tür verschlossen und wir mussten doch in unser Hotel ... ! E.W., wir hätten lieber bei Dir geschlafen
, Du hast so nette Nachbarn ;-) !!!!!!!! Im Hansa-Haus-Syke verweilten wir dann den ganzen Abend und die halbe Nacht, hatten am Tisch nette Gesellschaft
und viel viel Spaß
!!!
Am EM-Endspiel-Morgen schien dann endlich die Sonne und die Heimfahrt konnte angegangen werden. Über Okel, Riede, Thedinghausen, Achim, Hellwege und Breitenfeldermoor gelangten wir wieder in unsere Heimat, pünktlich um 15.00 Uhr saßen wir im Holtumer Stuben Café im Garten.
160 Kilometer in drei Tagen bei starkem Wind, viel Regen und am letzten Tag bei viel Sonnenschein, viel viel Gelächter, gute Witze, recht viele lustige Sachen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimt sind
!
Kompliment an die Teilnehmer: Ihr habt auch bei widrigen Umständen nie aufgegeben und die Stimmung war immer top
!
Alle freuten sich auf ein spannendes EM-Endspiel ..........!
zensierte Bilder!
-ulli-