TSV Holtum (Geest) Tischtennis
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Verbandsliga Lüneburg
TSV Germania Cadenberge - DA I vom 25.09.2010
4:8

von Corinna


Ja ist es denn..... wirklich wahr ????? Noch ein bisschen erstaunt, was gerade passiert ist, fallen wir uns dann alle gleichzeitig in die Arme – GEWONNEN - gegen Cadenberge......Juhuuuu !

Was war geschehen:
Ausgerechnet hatten wir uns nicht allzu viel gegen die seit Jahren in der Verbandsliga etablierten Cadenberger Spielerinnen. Waren doch mit Birte Mangel und Freia Runge sehr erfahrene Damen am Start. Doch sowohl Heike, als auch Susanne waren richtig heiß auf diese Begegnungen, wobei Anja, Andrea und ich doch lieber auf dieses Spiel verzichtet hätten....

Wir gingen also erst mal in die Doppelbegegnungen, um die Lage abzuchecken. Heike und Susanne mussten sich dem Doppel Arnfeld/Sietas-Schult stellen. Das vermeintlich schwächere Doppel kam gut mit den Bällen unserer Damen klar. Dennoch konnten Heike und Susanne alle drei Sätze –wenn auch knapp zu 8, 10 und 9- für sich entscheiden.
Anja und ich standen somit Nr. 1 und Nr. 2 gegenüber. Wir kamen gleich gut ins Spiel, führen sofort mit 5-0 im ersten Satz, um diesen noch zu 7 abzugeben.....ts, ts. Gleiches geschehen im so wichtigen 3 Satz, als wie wiederum eine 7-3 Führung nicht nach Hause bringen. Aber im 5. Satz wollten wir dann alles richtig machen und führen auch wieder mit 5-0! Doch nach dem Seitenwechsel geht gar nichts mehr (Freia Runge stellt in der Not Ihr Spiel von passiv auf Angriff um) und wir verlieren tatsächlich mit 6-11 dieses Spiel! Bloß nicht weiter drüber nachdenken..........!!
Dann kam es zu der spannenden Begegnung zwischen Heike und Freia Runge, wobei Heike nach eigentlich wunderschönen Ballwechseln in allen drei Sätzen leider immer den Kürzeren zog. Und auch Susanne musste sich -leicht nervös agierend- letztendlich Birte Mangel in drei guten Sätzen geschlagen geben. Ups - dass ging jetzt aber doch ziemlich schnell: Spielstand:1-3!
Jetzt musste das untere Paarkreuz ja wohl mal beweisen, was sie können. Obwohl Anja einen Satz abgeben muss, geht sie als klare Siegerin vom Platz und ich erwische mit einer 6-0-Führung gleich einen guten Start. Dieser Vorsprung gibt mir für das gesamte Match Sicherheit, so dass ich zwar knapp, aber doch ziemlich ungefährdet alle drei Sätze gewinnen kann. Schön - wir haben wieder ausgeglichen: 3-3 !
Dann kommen die entscheidenden Einzel-Begegnungen dieser Partie:
Heike bringt Birte Mangel allein durch ihre variantenreichen Aufschläge voll aus dem Rhythmus. Nur im 3. Satz hat Heike zu viel gewollt und gibt diesen zu 5 ab. Aber sobald unsere Nr. 1 konzentriert ihre Topspins verteilt, muss Birte das Handtuch werfen. Der Punkt geht an uns - klasse!
Das Spiel des Tages war für mich die Begegnung Susanne gegen Freia Runge. Da man sich seit Jahren nicht mehr direkt gegenüberstand, war die Partie völlig offen, wenn auch auf dem Papier die Bilanz eindeutig für Freia sprach. Abwarten....
Susanne bevorzugt die taktische Spielweise aus dem Halbfeld heraus, während Freia jeden Ball – ob Block- oder Schupfball-direkt über dem Tisch spielt. Darüber hinaus sind beide Frauen „Linkspfoten“, was das Spiel für den Zuschauer noch interessanter macht.
Ein Ballwechsel war schöner als der nächste, sie haben sich wirklich nichts geschenkt. Doch hatte Susanne in den ersten beiden Sätzen das bessere Ende für sich. Der 3. Satz war geprägt von Kampf und Ausdauer (Anja und ich haben uns auf der Bank schon leichte Sorgen um Susannes konditionelle Verfassung gemacht). Und die Spannung in der Verlängerung bis zum verdienten 18-16 für Susanne hat uns auch so manches Extrem-Herzklopfen eingebracht. Aber egal - wieder ein Punkt!  Jetzt steht es 5-3 für uns!
Jetzt waren wieder Anja und ich an der Reihe und wir hatten die vage Hoffnung, wieder mindestens einen Punkt aus den Begegnungen mitzunehmen - dann wären es schon 6 Zähler...
Nachdem mich Jessica Arnfelt mit ihren lang in die tiefe Rückhand gedrückten Schupfbällen beeindruckt hatte, konnte ich mich aber gut darauf einstellen und somit die Sätze 2, 3 und 4 für mich entscheiden. Anja am Nebentisch erging es nicht so gut.
Ohne die gute Leistung von Sandra Sietas-Schult schmälern zu wollen (sie hatte offensichtlich so gar keine Probleme, gegen Anjas Noppe zu spielen), war dieses Spiel geprägt von unglaublich vielen „tödlichen“ Netzrollern und Kantenbällen, fast ausschließlich von Sandra. Diese brachten Anja im 3. Satz dermaßen in Rage, das Sandra am Ende des Spiels hektisch zu ihrem Platz flüchtete mit den Worten:“ Ich dachte, sie verprügelt mich noch....!“ .
Während die Cadenberger Anhänger (es waren ca. 2 Fans..) flüsternd die gelbe Karte forderten, hatte Birte Mangels als Schiedsrichterin ein Einsehen und schwieg. Schließlich ging das Match dann auch mit 7, 8 und 8 an Cadenberge.
Zwischenstand: 6-4 für Holtum.
Für Heike sollte das Spiel gegen die Nr. 3 normalerweise ein gesetzter Sieg sein, was jedoch den Druck nicht gerade mindert. Dementsprechend tat sie sich auch wieder ein bisschen schwer. Nach gewonnenem ersten Satz, gab sie den 2. zu 8 ab, aber am Ende konnte sich Heike klar mit 11-6 und 11-9 durchsetzen. Parallel zu dieser Partie ging ich gegen Birte Mangels ins Rennen. Da ich allein auf dem Papier schon chancenlos war, habe ich mir vorgenommen, wenigstens ein paar ordentliche Bälle zu spielen. Und da mir das Spiel von Birte sehr lag, gelangen mir die Angriffsbälle so gut , dass Birte große Probleme bekam, meine Bälle zurückzuspielen. Es lief anfänglich für mich so gut, dass ich mir mehr Sorgen um das Spiel am Nebentisch machte, als wirklich an einen Sieg ausgerechnet gegen die Nr. 1 zu glauben....ts, ts.
Doch auch in den Sätzen 2 und 3 konnte Birte keine entscheidenden Akzente setzen, mein Spiel zu durchbrechen. Tatsächlich konnte ich relativ ungefährdet eben dieses Spiel mit 3- 0 zum Gesamt-Endstand 8-4 für uns verbuchen! HA- das war echt coo l!!!!!!

Und so schließt sich der Kreis dieses Berichtes, denn: Ja, ist es denn......wirklich wahr-GEWONNEN!

Wir sind dann erst mal anständig Essen gegangen, wobei uns Freia Runge dabei sehr nett Gesellschaft geleistet hat. Es war auch mal wieder richtig schön, über alte Zeiten zu plaudern.
Da wir aber alle noch gar nicht nach Hause wollten () sind wir dann zu Susanne gefahren und haben auf ihren Geburtstag angestoßen -und natürlich nochmals auf unseren Erfolg. Dann haben wir noch die Doko-Karten aus der Schublade geholt. Also eine von uns Vieren hatte den restlichen Abend ‚oft „ne richtig dicke Marie“ auf der Hand und ein Grinsen im Gesicht.......weiß gar nicht mehr, wer das war.....!
Berichte sind noch nicht bestätigt - aber ich glaube, alle von uns sind mit einem Lächeln im Gesicht eingeschlafen!

gespielt haben:
Doppel 1:1
Heike 2:1
Susanne: 1:1
Corinna: 3:0 
Anja: 1:1
Spielbericht

 

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