Wanna - Holtum vom 31.01.2009
7:7
Wer vermutet, dass wir mit dem 7:7 enttäuscht von der Küste ins Binnenland gereist sind, der oder die irrt sich!
Nachdem ich mich letzte Woche mit einer fiebrigen Grippe herumgeplagt hatte, steigt Anke in Bremen zu uns ins Auto und hat glänzende fiebrige Augen und ebenfalls ein triefenes Näschen!
Also sind wir unter diesen Umständen mit dem 7:7 sehr zufrieden und freuen uns über diesen Punkt. Bienchen seufzte nach einer Stunde noch immer: Gott sei Dank, nicht verloren!
Wir lagen zudem 0:3 zurück:
die Doppel gingen beide klar in 3 Sätzen weg und ich verlor - wie erwartet - das Einzel gegen Maren Horn. Bienchen holte gegen Steffanie Heinsohn klar in drei Sätzen unseren ersten Punkt.
Dann kamen die Begegnungen zwischen 3 und 4:
Anke holte in 5 Sätzen gegen die sowas von sichere Nicole Nadermann den 2. Punkt für uns und Ulrike reihte sich in die Erfolgsspur ein und sicherte uns gegen Nina Steffens ohne Mühe das 3:3!
Bienchen konnte gegen Maren Horn leider auch keinen Weg finden und ich holte mir gegen Steffie Heinsohn
die nächste Klatsche, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, einen Sieg zu holen. Stand: 3:5.
Wir hofften nun wieder auf unsere starken Mädels 3 und 4:
Berechtigt: locker fuhren sie 2 Siege ein.
Sabine gewann mit zitterndem Händchen und viel guten Zuredens gegen Nicole im 5 Satz.
Ulrike Delventhal machte dann das Spiel des Tages:
Wir wussten, dass sie schonmal gegen Maren Horn - Nr.1! - gut ausgesehen hatte, das Spiel dann jedoch nicht mehr zählte! Nun bekam sie eine neue Chance, zu zeigen, dass Maren nicht mit ihrer Spielweise zurecht kommt! Ein Spiel voller Biss und Emotionen zeigte, dass Ulrike immer für eine Überraschung gut ist. Leider reichte es nicht ganz und sie verlor im 5. Satz zu 9 (2 Fehlaufschläge in der Endphase!!).
Anke konnte gegen Steffi Heinsohn nicht viel beschicken, die Kräfte reichten einfach nicht mehr.
Nun musste ich mich im letzten und entscheidenden Spiel an den Tisch begeben. Im ersten Satz gehörte mir meine rechte Hand und der sich darin befindende Schläger irgendwie nicht und ich verlor. In den nächsten Sätzen wurde ich warm und fand mein Selbstvertrauen wieder, musste mehr gegen die gegnerischen Netz- und Kantenbälle kämpfen (im letzten Satz von 10 Bällen gegen mich 9 Netz- u. Kantenroller!). Aber ich gewann dann doch noch und wir freuten uns über das Unentschieden.
Am Schluss berichteten uns die Gegner, dass sie in der letzten Wochen von der dortigen Presse ziemlich "runtergemacht" worden waren und sich deshalb für dieses Spiel viel vorgenommen hatten. Somit waren beide Mannschaften hochzufrieden.
-ulli-
Gespielt haben:
Doppel: 0:2
Sabine: 2:1
Ulli: 1:2
Ulrike D.: 2:1
Anke: 2:1
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