Moin,
nach wenig Schlaf und Restblut im Alkohol versuche ich mal einen kurzen Bericht hier einzustellen.
Für alle die nicht teilgenommen haben kann ich nur sagen:
Der Festplatz bei Stephan und Nadine war bereits durch ein fleißiges Aufbauteam bestens vorbereitet. Start war eigentlich um 17:00 Uhr, aber ich bin schon um 15:30 Uhr eingetroffen, weil ich mir nicht die Blöße geben wollte, „mädchenhaft“ beim Zeltaufbau auszusehen.
Ehrlich gesagt hätte ich aber ohne Nadine die Nacht wohl woanders verbringen müssen. Vielen Dank Nadine!
Ab 17:00 Uhr sind dann die ersten Gäste eingetroffen. Aus einer gewissen Distanz und mit zwei Jever in den Händen, habe ich mir dann die Zeltaufbau Versuche der anderen Übernachtungsgäste angesehen. Bei Familie Berger war das leider wenig spektakulär und das Zelt stand in wenigen Minuten. Besser war das dann schon bei Familie Wacker. Wie immer hat Birte gleich 12 Sachen auf einmal erledigen wollen, und der Aufbau hat sich dann etwas verzögert. Nachdem wir den Eingang gefühlte achtmal gedreht hatten, war das „Haus Wacker“ aber auch endlich bereit für die Nacht.
Jetzt ging die Party los.
Grill an, Birte’s Krachmacher an und los…
Einige „Lieder“ waren für Birte’s Krachmacher dann doch mehr als ungewohnt. Jedenfalls hat sich der Krachmacher vermutlich aus Selbstschutz Gründen zeitweise deaktiviert.
Mit dem Begin der Dämmerung haben wir mit zunehmender Dunkelheit gerechnet (steht ähnlich in einer Dienstvorschrift der Bundeswehr!);-) Stephan hat ein kleines Lagerfeuer entfacht, und ich habe Knicklichter an die Kinder verteilt. Dieses Jahr waren die zum Glück in ausreichender Menge vorhanden. Ein Jahr lang musste ich mir von Ulli anhören, dass sie kein Knicklicht abbekommen hat .
Nach und nach sind die ersten Junx und Mädels dann in ihren Zelten verschwunden. Ich habe mich dann selbst für eine nächtliche Feuerwache eingeteilt. Da Ulli im Vorfeld gejammert hat, sie könne beim Zelten nicht schlafen, dachte ich, ich bekomme noch Gesellschaft. Nix da! Ulli hat gepennt wie ein Stein.
BTW: Die Schnarcher sind wohl zu Hause geblieben? Selbst spät in der Nacht war nix zu hören!
Als es dann hell wurde, habe ich mich gefühlte 5 Minuten ins Zelt gelegt und tief und fest geschlafen. Den Schlafsack habe ich leider nicht in vorgesehener Form getroffen. Da, wo eigentlich die Arme hinsollten, habe ich versucht meine Beine einzuparken.
Das Wecken war ein Grauen. Meiner Ansicht nach ist ein Panzer aus dem 1.Weltkrieg mit kaputtem Auspuff über den Zeltplatz gefahren. Wer jetzt noch nicht hoch war, wurde mit freundlicher aber durchaus nachdrücklicher Waffengewalt aus dem Schlafsack geholt. Das SEK war da gnadenlos. Die Waffen waren bis zum Rand mit eiskaltem Wasser befüllt. So schnell bin ich selten in die vertikale Lage gekommen.
Nach dem allgemeinen Abbauen und Einpacken hat uns Nadine dann noch mit einem (zensiert) Frühstück überrascht. Das war einfach nur (zensiert, zensiert, zensiert)!!!
Vielen Dank Stephan und Nadine!