Umstellung von 6’er auf 4’er-Mannschaftsstärke seit 2024
Anders stellte dem Präsidium, Ressortleitern und Delegierten der Stadt-, Kreis-, Regions- und Bezirksverbände die Ergebnisse der Erhebung vor und gab einen Einblick in die Anonymisierung und Aufbereitung der Daten. „Mehr als 73 Prozent der 10.547 an der TTVN-Umfrage teilnehmenden Spielerinnen und Spieler wünschen sich eine einheitliche Mannschaftsstärke. Besonders für die Kreisebene ergaben die Ergebnisse der Erhebung einen klaren Auftrag zur Umstellung auf Vierer-Mannschaften“, so Dieter Benen, Vizepräsident Wettkampfsport. Die verabschiedeten Beschlüsse sehen vor, dass zur Spielzeit 2024/2025 mit der Umstellung auf Kreisebene gestartet wird. Ab dem 01.07.2025 folgen die Bezirksklassen. Zur Saison 2026/2027 werden die Bezirksligen und Bezirksoberligen umgestellt, zur Spielzeit 2027/2028 schließlich die Verbands- und Landesligen. Nur für die unterste Spielklasse der Altersgruppe Erwachsene (Damen bzw. Herren) dürfen die Gliederungen beschließen, mit Dreier-Mannschaften zu spielen. Mit der stufenweisen Anpassung soll den höheren Mannschaften mehr Zeit für die Umstellung gegeben werden.
In einem Folgeantrag wurde verabschiedet, dass ein Verein unter bestimmten Voraussetzungen (siehe Antrag 5) für je zwei seiner Sechser-Mannschaften nach der Umstellung ein Sonderstartrecht für eine weitere Vierer-Mannschaft erhält. Um die neuen Mannschaften aufzufangen und für die Spielzeit 2024/2025 noch zusätzliche Parallelgruppen einrichten zu können, wurde die hierfür geltende Terminvorgabe 30.04. per Beschluss aufgeweicht. Die Regions-, Kreis- und Stadtverbände müssen damit erst bis zum 30.06.2023 entsprechende Veränderung der Spielklassenstruktur beschlossen haben.
Vereinheitlichung der Spielsysteme
Darüber hinaus sprach sich der Hauptausschuss angesichts der Umfrageergebnisse mehrheitlich für die Vereinheitlichung der Spielsysteme und die Einführung des Durchspielens aus. So kommt ab dem 01.07.2024 in allen niedersächsischen Spielklassen, die mit Vierer-Mannschaften spielen, das Bundessystem zum Einsatz. Dreier-Mannschaften werden einheitlich im Braunschweiger System und Zweier-Mannschaften im Corbillon-Cup-System spielen. Bei allen Spielsystemen werden alle zum System gehörenden Spiele ausgetragen. „Mit dem Bundessystem und dem Braunschweiger System mit Durchspielen können alle mehrheitlich geäußerten Wünschen nach einer besseren Planbarkeit der Spiele am besten entsprochen werden. Beide Systeme beinhalten genau zehn Spiele und führen zu einer planbaren und akzeptierten Spieldauer von zwei bis zweieinhalb Stunden“, kommentiert Benen die Beschlüsse.
